Kefalovrisso |
Anfahrt am besten über die Autobahn Richtung Tripoli. Letzte Ausfahrt (Neochori) vor dem Artemissio-Tunnel nehmen. Dann gleich wieder nach links abbiegen. Sehr gute neue Asphaltstraße. | |||||||||
eines der schönsten Bergdörfer der Argolis |
Viel Spaß beim Dorffest am 25. Juli! | |||||||||
Kefalovrisso wörtlich übersetzt heißt etwa "Kopfquelle", "große Quelle" oder "obere Quelle". Das Dorf liegt ca. 35 km nordwestlich von Argos in einer Höhe von 600 bis 800 Metern am Fuße des Lyrkia-Gebirges. Kefalovrisso hat in den vergangenen Jahrzehnten viele Einwohner verloren. Zählte es 1945 noch mehr als 1200 Einwohner, waren es 1981 nur noch 311, 1991 noch 189, und heute sind es wohl unter fünfzig, die Sommer einmal ausgenommen. Da können es durchaus schon mal wieder über 100 sein... wenn nämlich die "Auswanderer" aus Athen, Chicago oder Rendsburg wenigstens |
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für kurze Zeit zurückkehren. Der Ritt mit dem Esel war bis vor wenigen Jahren die einzige Verbindung mit der Außenwelt. Eine "Reise" nach Argos dauerte hin und zurück zwei bis drei Tage. Kein Wunder, dass junge Leute von hier in Scharen "geflüchtet" sind. Auch heute noch unterbricht im Winter oft meterhoher Schnee alle Verbindungen mit der Außenwelt. 2004/2005 lag 60 Tage lang Schnee und das bis 1 m hoch! | ![]() |
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Kommt man von der Autobahn, sollte zunächst am kleinen Kirchlein des Hl. Dimitrios Station gemacht werden. Die Kirche ist nicht sehr alt, aber gepflegt. Gegenüber auf einer kleinen Anhöhe findet man Reste eines mittelalterlichen Wachturms, dessen Fundamente möglicherweise aus der Antike stammen, denn von hier hatte man einen sehr guten Überblick nach beiden Seiten. Hier begann die antike Straße "Klimax", die über die Berge nach Saga führte. | ||||||||
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| Steigt man den Weg gegenüber vom Ag. Dimitrios weiter bergan, kommt man zu einem weiteren kleinen Kirchlein. Auf dem Berg befindet sich außerdem eine kleine Solaranlage, die einen Mobilfunksender speist. Leider gibt es trotz hervorragender Sonneneinstrahlung immer noch sehr wenig Photovoltaikanlagen in Griechenland. Übrigens: Einen schwarz-rot-gelben Grashüpfer haben wir bisher nur hier gefunden! | ![]() |
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Links unter uns liegt etwas versteckt das Dorf, geradeaus hat man eine sehr schöne Aussicht Richtung Killini-Gebirge. Auf der anderen Seite öffnet sich der Blick Richtung Artemissio (1771 m). Die Einwohner von Kefalovrisso sind sehr gastfreundlich, und man sollte sich Zeit nehmen, mit ihnen ein bisschen zu plaudern. Es vergehen keine fünf Minuten, und der Kaffee oder auch ein Schluck Wein werden serviert! Ob Poppy und Adonis oder bei Alexandra und Jorgos, alle freuen sich über Besucher. |
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Alexandra serviert den Kaffee... |
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Adonis und Poppy wohnen an der Quelle. sie machen gern ein Schwätzchen mit Gästen. | ||||||
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...und ihr Mann Jorgos den Wein. | |||||||
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Aus dieser Tropfsteinhöhle (Bild oben) kommt übrigens die Quelle von Kefalovrisso. Die Höhle ist erst wenig erforscht. Erstmalig stiegen Taucher 1995 ein und drangen etwa 450 Meter vor, von denen der größte Teil bis zu 30 m unter Wasser liegt. An der Quelle unter der alten großen Weide (Bild ganz oben) kann man die Wasservorräte auffüllen. Wir entziehen uns dem allgemeinen Transportwahn, indem wir unser Wasser hier holen - sauber und noch dazu preiswert. Unter der alten Platane auf dem Dorfplatz lässt sich prächtig Rast machen. | ![]() |
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Seit dem 1. Mai 2009 gibt es in Kefalovrisso eine neue Taverne. Sie trägt den schönen Namen "O Platanos" - die Platane.Wassiliki und Panajotis wollen hier künftig jeden Tag Speisen und Getränke anbieten. |
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Die Einwohner von Kefalovrisso betreiben ein bisschen Landwirtschaft, bauen Wein an und halten sich Ziegen, wie unsere Freunde Jannis und Tassos. Die Krise ist hier oben noch nicht angekommen, hat wohl auch keine Chance! |
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Von Kefalovrisso aus lohnt sich die Weiterfahrt Richtung Froussiouna und Alea (Dort gibt es seit August 2007 eine neue Taverne!) und von dort dann die Rückfahrt über Exochi und Douka Vrissi oder auch über Nemea. Die weiten Hochebenen haben keinen natürlichen Wasserabfluss. So bildete sich im Frühling 2003 unterhalb von Alea für etwa drei Monate spontan ein neuer großer See. (Foto links) Im HIntergrund ist das Killini-Gebirge zu sehen. | Zum Dorffest am 25. Juli erwartet man jedes Jahr Gäste aus aller Welt. Wir waren dabei beim großen "Panijiri" |
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