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Taverne
"Aleos"
im Bergdorf Alea/Argolis |
Von Argos zur Autobahnauffahrt Sterna fahren. Autobahn Richtung Tripoli nehmen, an der letzten Ausfahrt (Neochori) vor dem Artemission-Tunnel Autobahn verlassen und Richtung Kefalovrisso fahren. Taverne ist auch mit Rollstuhl einigermaßen gut zu erreichen! |
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Die Fahrt durch die Bergdörfer unterhalb des Lirkia- und Trachi-Gebirges zählt zu den schönsten Touren durch die Argolis. Zuerst kommt man nach Kefalovrisso, dem eine eigene Seite gewidmet ist. Dort kann man an der Höhle mit der Quelle Rast unter der schönen Platane machen. Die Fahrt durch den Ort fortsetzen, am Ortsausgang nach links oben abbiegen. Das nächste Dorf heißt Froussiouna. Wieder geht es hoch in die Berge, immer an der Kante des herrlichen Tals entlang. In Alea, unmittelbar gegenüber der großen Dorfkirche betreiben Angeliki und Wassili seit August 2007 eine Taverne. Die Kirche des Hl. Johannes links im Bild stammt aus dem 14. Jahrhundert. | ||||||
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Man
kann in der Taverne nach dem Schlüssel fragen, es kommt dann jemand
aus dem Dorf, der die Schlüsselgewalt hat. In der Kirche befindet
sich eine Ikone des Hl. Johannes, die eine recht naturalistische Darstellung
seiner Enthauptung zeigt. Angesichts der fleischigen Tavernenbilder
verbietet sich hier eine Abbildung. In der großen Kirche unterhalb,
die der Jungfrau Maria gewidmet ist, gibt es ebenfalls eine ziemlich
sensationelle Ikone der Marie Entschlafung aus dem 15 Jahrhundert. Verständlich,
dass die Kirche immer verschlossen ist...
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Es ist schon eine Überraschung, hier in dieser verlassenen Gegend eine Taverne zu finden, noch dazu eine, die täglich geöffnet hat und das auch noch ganztägig und ganzjährig! Die beiden Wirtsleute haben die Hauptstadt Athen verlassen und hier eine Menge Geld investiert. Das verdient Achtung! |
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Die Taverne hat sich inzwischen zum gesellschaftlichen
Zentrum des Dorfes gemausert. Empfehlenswert: zwei Spezialitäten von Angeliki, im Backofen zubereitet: Zicklein mit Knoblauch (links außen) und Auberginen mit Kartoffelscheiben (rechts). |
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Der ganz große
Knaller ist allerdings Wildschwein! Die Jäger vom Oligirtos oder
Farmakas liefern es sozusagfen frei Haus, und Angeliki zaubert daraus
Wildschwein mit Wildkräutern (welche auch sonst?!) oder Wildschwein
Stifado (das ist mit kleinen Zwiebeln und einer überaus leckeren
Soße). Am besten vorher anrufen und bestellen: "Agrio Gouroúni".
Dann kann man nach reichlichem Tsipouro- oder Weingenuss das bekannte
schöne Lied singen "Griechisches Schwein, das wilde aus den Bergen,
schmeckt ja so fein..." Wenn man dann - wie wir - auf der Rückfahrt
noch den Vollmond erleben kann, gibt es wohl keine Steigerung mehr.
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Nach einem ausgiebigen Mahl in der Taverne
empfiehlt sich ein kleiner Spaziergang durch das schöne Dorf. Bis
zum Kirchlein des Profitis Ilias oberhalb des Dorfes sind es nur 25 Minuten
Aufstieg. Die Berge rundum sind bis 1800 Meter hoch und oft bis in den
Mai hinein schneebedeckt. Im Norden Oligirtos, im Westen Lyrkia und im
Osten Farmakas. Unterhalb des Dorfes befinden sich Reste einer antiken
Akropolis. Dieses Bild unten bot sich im Frühling 2003, als sich nach tagelangen schweren Regenfällen das ganze Tal in einen See verwandelt hatte. Die Jahre danach waren nicht annähernd so niederschlagsreich. Auch Schnee gibt es auf den hohen Bergen rundum kaum noch. |
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Telefon der Taverne "Aleos"
27510 73300 - Wassilis spricht gut englisch. Man kann Wildschwein, Lamm
im Backofen oder Ziegensuppe bestellen. Die Rückfahrt ist auch
über das Weinstädtchen Nemea
möglich. Unterwegs lohnt ein Abstecher zum Weingut
Repanis.
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