Das alte Kloster Jerusalem

Von Argos die Straße Richtung Karia nehmen (siehe "Himmelfahrtskirche"). Vom Dorfzentrum Chouni aus kann man die Kirche rechts oben in einer Höhe von ca. 650 Metern am Felsen sehen. Es gibt auch einen Fußweg nach oben, den wir aber selbst noch nicht gegangen sind, er soll aber teilweise recht beschwerlich sein. Am besten Einheimische fragen. Vom Dorf Agrilitsa aus kann man den bequemeren Aufstieg mit dem Auto machen. Dazu an der Brücke am Wegweiser nach Vrousti rechts abbiegen, immer auf der Hauptstraße bleiben. Nach 5,1 km, unmittelbar vor dem Dorf Vrousti, kommt rechts ein Abzweig (dort soll früher einmal ein Hinweisschild zum Kloster Jerusalem gestanden haben). Man kann zuerst einen Abstecher nach Vrousti machen.

Dort gibt es einen schattigen Rastplatz unter einer alten Platane. An einer Quelle kann man den Wasservorrat auffüllen. Vom Abzweig vor dem Dorf 1,8 km den Weg bergauf nehmen. Auf der linken Seite kommt ein Proskinitari, so ein kleines Kirchlein, wie sie überall in Griechenland stehen. Hier ist es lustigerweise hinter Gittern, weshalb wir ihm spontan den Namen "Gefängniskirche" verliehen haben. Dort wieder rechts fahren. Nach 1,9 km kommt ein Abzweig nach rechts, den man leicht verpassen kann, wenn im Frühling alles schön grün und zugewachsen ist. Dann sind es nur noch etwa 800 Meter. An der scharfen Kurve am besten das Auto stehen lassen, denn die sichtbare Betonstraße ist sehr steil und endet gleich wieder. Von dort sind es ohnehin nur noch etwa 500 Meter bis zum alten Kloster.
Es ist nicht mehr in Betrieb, aber dennoch sehenswert. Wie die Himmelfahrtskirche liegt es in einer Höhle, verfügt über eine Wasserzisterne mit klarem Quellwasser. Bitte die Klappe wieder verschließen! Es lohnt sich, rund um das kleine Kloster ein bisschen herumzuklettern. Vermutlich haben in den Felslöchern einmal Mönche gelebt. Über die Geschichte des Klosters konnten wir bisher keine Informationen erfahren, aber vielleicht hilft uns ja jemand, der diese Seite besucht.

Das Wellblechdach ist zwar nicht sonderlich attraktiv,
schützt aber vor ständigem Tropfen von der Felsdecke.

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In der Zisterne gibt es kühles Quellwasser. Nach Gebrauch die Klappe wieder schließen!


Übrigens gibt es hier oben in über 600 Metern Höhe den besten Oregano weit und breit. Kurz vor der Blüte pflücken, im Schatten trocknen, gibt Würze für den ganzen Winter - wir können's bestätigen.