Die großen "Löcher" von Didima
Nein, es sind keine Meteoritenkrater, auch wenn Ihnen Griechen das weis machen wollen. Es sind eingebrochene ehemalige Karsthöhlen, sogenannte Dolinen, die das Wasser in Millionen Jahren ausgespült hatte. Die größere von beiden sieht man schon von weitem, wenn man die Straße von Adami kommend nach Didima hinunterfährt. Sie sieht zwar gewaltig aus, ist aber längst nicht so spannend wie die kleinere, die manche schon glattweg übersehen haben, denn der Eingang ist in einem kleinen Pinienwäldchen versteckt. Man muss schon aus dem Auto aussteigen, um ihn zu finden.

Über den Rand des kleineren sieht man den großen Krater. Das gigantische Kraterrund hat über 100 Meter im Durchmesser und ist etwa 30 Meter tief (unten).

Der Abstieg in die "Unterwelt"
Zwei kleine Kirchen ducken sich unter die bedrohlich wirkenden Felkswände, die aus einem Konglomerat-Gestein bestehen. Es sieht recht brüchig aus, hat aber einer unglaubliche Festigkeit, sozusagen eine Art Naturbeton.