Die Aghia Theodora -
Das Wunder von Vasta

Anreise: Von Nafplio etwa 120 km. Zunächst Richtung Tripoli, Megalopoli, danach Richtung Kalamata fahren. Einige Kilometer hinter Megalopoli kommt ein Hinweisschild nach rechts zur Aghia Theodora. Das Dorf Issari durchqueren. Danach ist die Beschilderung recht gut, auch die Straße ist ordentlich ausgebaut. Achtung an Wochenenden sehr viel Ausflugsverkehr, auch zahlreiche Busse!

Rund 500 000 Besucher kommen alljährlich staunend in die Berge südöstlich von Megalopolis, um in der Nähe des Dorfes Vasta ein Wunder zu bestaunen: Aus dem Dach, aus den Wänden, am Giebel der kleinen Kirche der Heiligen Theodora wachsen 17 große Bäume. Unter der Kirche sprudelt eine Quelle. An einem bescheidenen Kiosk kann man Souvenirs und kleine Broschüren mit der Geschichte der Theodora kaufen, deren Schicksal in etwa folgendermaßen beschrieben wird: (Zur Geschichte)

Bis auf einen kleinen Markt und eine Taverne gibt es hier leider bisher keinen schönen Rast- oder Picknickplatz. Das soll sich spätestens 2010 ändern. Dann werden die Besucher hier einen neuen wunderschönen Rastplatz vorfinden, der im Moment noch im Bau ist. Sakis Diplas aus Olympia, ein in touristischen Dingen erfahrener und weitgereister Mann, hat hier Land erworben und baut eine Taverne mit Backofen, Grill usw. Alles überaus liebevoll mit Holz und Naturstein in die Umgebung eingepasst. Dass dieses Vorhaben nun schon ins 15. Jahr geht, hat wohl weniger mit dem Wunder der Agia Theodora, als viel mehr mit den Mühlen griechischer (und orthodoxer) Bürokratie zu tun…


Eine kleine Taverne mit traditionellem Backofen, viele schattige Plätze am Fluss. Überall sprudelnde Wasserspender. Das wird der neue Rastplatz an der Aghia Theodora.

Sakis hat gut Lachen. Er hat die Ärmel aufgekrempelt und nicht vor verkrusteten bürokratischen Strukturen kapituliert. Auch nicht vor dem Neid einfallsloser Nachbarn...