Blick nach Sparti

Es gibt wohl kaum einen mystischeren Ort auf dem Peloponnes als Mistras. Es war der Sitz der Statthalter des Byzantinischen Reiches. Man muss sich vorstellen, dass hier zur Blütezeit von Byzanz, die auf dem Peloponnes immerhin 300 Jahre währte, vermutlich 40 000 Menschen gelebt haben.


Man kann durch die Ruinenstadt, die sich rund 300 Meter hoch an einen Berg vor den Toren Spartis lehnt, stundenlang spazieren.

Nirgendwo wird der Glanz byzantinischer Macht deutlicher als in den prachtvollen riesigen Kirchen. Jeder Herrscher versuchte, seinen Vorgänger durch den Bau einer noch prächtigeren Kirche zu übertreffen.

Herrliche Wandmalereien geben Einblicke nicht nur in die religiöse Welt der Bürger von Mistras. Der Mythos von Mistras muss selbst Goethe erreicht haben. Obwohl er selbst niemals in Griechenland war, lässt er ein Stück vom Faust II in Mistras spielen. Gegenwärtig ist man hier dabei, den ehemaligen Statthalter-Palast als kulturelle Begegnungsstätte wieder herzustellen.

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Mistras (Mystras)

Zeugnisse 300jähriger byzantinischer Macht

Ganzjährig täglich geöffnet. Im Winter nur bis 15 Uhr.
Gute Kondition erforderlich, festes Schuhwerk tragen! Flasche Wasser mitnehmen!

Das riesige Gelände von Mistras hat zwei Eingänge. Wenn jemand nicht ganz so gut zu Fuß ist, kann man den oberen benutzen und nach unten wandern, was allerdings nicht viel leichter ist. Man kann auch mit derselben Eintrittskarte nach dem Besichtigen der unteren Anlagen nach oben fahren.