Das antike Gräberfeld am Barbouna-Hügel vor Tolo Es war in den 1920er Jahren eine archäologische Sensation: Schwedens Kronprinz Gustav grub an der Kastraki- Bucht und am Barbouna-Hügel rund 25 antike Gräber aus. Darunter - ein besonderer Glücksumstand - einige bis dahin nicht geplünderte Grabstätten. Viele der gefundenen Beigaben sind im Archäologischen Museum in Nafplio zu sehen. Der Aufstieg zum Barbouna-Hügel ist nicht sonderlich schwer. Dazu am besten vom Sportplatz Tolo nicht direkt nach oben steigen, sondern den Weg links nehmen. Nach 150 Metern nach rechts abbiegen und 55 Meter weiter nach links. Diesen Weg dann bis zum Gipfel des Hügels nach oben folgen. Kurz vor den Ende befinden sich auf der rechten Seite einige antike Gräber. Sie sind teilweise zugewachsen oder verschüttet, aber noch immer gut erkennbar. Wir haben vier alte Gräber gefunden, wieviele es hier oben wirklich sind, wissen wir nicht. Besser erhalten sind die Gräber auf dem unteren Gräberfeld im Norden des Barbouna-Hügels. Dorthin gelangt man beim Abstieg vom Hügel kurz vor der 120-Grad-Linkskurve nach rechts. Mehr zu diesem Gräberfeld auf dieser Seite. Der “Aufstieg” zum Barbouna-Hügel ist nicht viel mehr als ein erweiterter Spaziergang. Höhenmeter sind nur knappe 70 zu bewältigen. Man hat einen herrlichen Ausblick auf die Ebene von Assini bis Lefkakia. Kurz vor dem “Gipfel” kann man nach rechts in die Büsche gehen. Dort befinden sich mehrere alte Gräber. Es ist zwar nicht mehr allzuviel davon übrig, aber mit ein wenig Fantasie könnte man sich schon ein Begräbnisritual vor 3000 Jahren vorstellen... Interessant ist, dass einige Gräber in den relativ weichen Fels gehauen wurden (linkes Bild), andere hingegen unter Ausnutzung vorhandener Höhlen “gestaltet” wurden (rechtes Bild). Wenngleich der Ausflug auf den Barbouna- Hügel nicht der große Knaller ist, so lohnt doch schon allein der sensationelle Ausblick auf die Bucht von Tolo den Aufstieg. © Wilfried Jakisch 2017