Kloster Loukous bei Astros und der römische Aquadukt |
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Unweit von Astros, an der Straße Richtung Tripoli, befindet sich das Kloster Loukous. Es beherbergt neun gastfreundliche Schwestern, die jedem Besucher einen Kaffee anbieten und bereitwillig die Geschichte des Klosters erzählen. Die Nonnen beschäftigen sich mit diversen Handarbeiten, die man käuflich erwerben kann. Die Anlage ist sehr gepflegt und gewissermaßen exquisit ausgestattet - wer hat schon antike korinthische Säulenkapitelle in seinem Vorgarten als Tisch stehen? Besonders im Frühjahr und Sommer ist das Kloster einen Besuch wert, wenn alles grünt und blüht. | ![]() |
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Die Mittagsruhe von 14.00 bis 16.00 bittet man zu respektieren.
Die Kirche im Inneren stammt aus byzantinischer Zeit. Für den Bau wurden Materialien vom nahe gelegenen Landsitz des Herodes Atticus (unten) aus dem 2. Jh. "ausgeliehen". Herodes Atticus war angesehener Athener Bürger und Staatsmann, ein großer Redner und Philosoph. Er kam als Erzieher der späteren römischen Kaiser Lucius Verus und Marcus Aurelius nach Rom, wurde dort 143 Konsul. Um sein nahegelegenes Landhaus mit Wasser zu versorgen, ließ er einen Aquädukt errichten. |
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| Auf der anderen Seite sind noch Reste einer Mühle zu sehen, die das Wasser erst antreiben musste, bevor es zur Villa des Herodes Atticus weitergeleitet wurde. | |||||||||||||||||||
Das Besondere daran ist, dass das aus dem Parnon-Gebirge kommende Wasser so kalkhaltig ist, dass es an der Brücke regelrechte Stalagtiten geformt, das Ziegelbauwerk (links unten zu sehen) "überwuchert" hat und die Brücke jetzt aussieht wie vom Zuckerbäcker geschaffen. Die Rohrleitungen stammen natürlich aus neuerer Zeit, denn die Römer verwendeten Keramikrohre. Die Brücke diente bis vor wenigen Jahren noch zur Wasserversorgung des Klosters. |
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Schon die Ausmaße der "bescheidenen" Villa des Herodes Attikus (unten) lassen erkennen, dass hier viel Wasser gebraucht wurde, und natürlich hatte das Anwesen auch ein römisches Bad. Es ist geplant, die Ausgrabungsstätte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. |
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Der Ausflug könnte ausklingen mit einem Besuch einer der zahlreichen Tavernen oder Cafés am Hafen. Tipp: Café/Ouzerie "Rembetiko" (rechts), leicht zu finden in der Parallelstraße zum Strand. Es gibt aber noch mindestens ein Dutzend andere... |
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| Von der anderen Seite des Flusses aus gibt es einen Wanderweg, der in die Berge führt und an einem alten kleinen Tempel herauskommt. Gehzeit etwa eine Stunde. | |||||||||||||||||||
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